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Immo Messe Schweiz I 20. bis 22. März 2015

17. Immobilienmesse für Eigentum, Umwelt, Energie, Bau und Renovation.

Impressionen 2015 | Schlussbericht für Medienschaffende | Für Aussteller: nächste Messe

Die 17. Immo Messe Schweiz vom 20. bis 22. März 2015 schloss mit dem seit Jahren besten Besucheraufkommen ab. Die Immobilienmesse für Eigentum, Umwelt, Energie, Bau und Renovation ist eine umfassende Informationsplattform für alle, die ein Eigenheim erwerben, bauen oder modernisieren möchten. Die Immo Messe Schweiz 2015 zählte 15'500 Besucher, das sind gut 3% mehr als im Vorjahr.

Eine beliebte Attraktion war die Sonderschau «Natürlich Bauen». Den Besuchern wurden die Vorzüge einer gesunden Bauweise näher gebracht und wie man durch die Wahl von natürlichen Materialien ein behagliches Wohnklima schafft. Ein weiterer Hingucker war die blumenförmige Fotovoltaikanlage «Smartflower». SIA St.Gallen-Appenzell und die Olma Messen St.Gallen zogenals Veranstalter der 1. Fachtagung «Bauen und Gesellschaft» eine positive Bilanz. 131 Architekten, Planer und weitere Fachleute nahmen an der Veranstaltung mit internationalen Referenten zum Thema «Wie viele Technik braucht der Mensch?» teil.

Die Immo Messe Schweiz widerspiegelte als bedeutende nationale Fachmesse für Eigentum, Umwelt, Energie, Bau und Renovation das Umfeld der Immobilienbranche und zog Fachleute, Bauherren und an Immobilien Interessierte an. Das knappe Bauland und die momentan tiefen Zinsen sorgten für reichlich Gesprächsstoff. 211 Aussteller, wovon 58 das erste Mal an der Immo Messe Schweiz teilnahmen, zeigten eine Fülle an Produkten, Neuheiten, Dienstleistungen und Innovationen rund um den Immobilien- und Bausektor.

Gesundes und behagliches Wohnklima schaffen
Das Sonderthema «Natürlich Bauen» stellte die Vorzüge des Bauens mit Lehm, Stroh, Holz, Metall, Schafwolle sowie natürlichen Farben und Verputzen in den Vordergrund und stiess bei den Messebesuchern auf sehr grosses Interesse. Auf einer Ausstellungsfläche von 165 m2 konnten sich die Besucher ein Bild von den Vorteilen dieser Baustoffe machen. Die 20 beteiligten Aussteller berichten von regem Besucherinteresse.

«Wir möchten mit dem Verein SIB Schweizerische Interessengemeinschaft Baubiologie/-ökologie die Bauweise mit natürlichen Materialien einem breiten Publikum präsentieren», erklärte Peter Wenig, Regionalleiter SIB. Die Sonderschau an der Immo Messe Schweiz solle dazu als Türöffner dienen. Peter Wenig freute sich, dass die Erwartungen bei weitem übertroffen wurden. Obwohl das Interesse sehr gross ist, werde seiner Meinung nach aber noch zu wenig nach dieser Philosophie gebaut. «Die Erstinvestitionen sind grundsätzlich höher als bei anderen Materialien, aber dafür fallen im Vergleich die Kosten für Renovationsarbeiten erst viel später an», betonte Peter Wenig.

Marktneuheit «Smartflower»
Eine Augenweide bot sich den Besuchern auf dem Aussengelände. Die blumenförmige Fotovoltaikanlage «Smartflower» ist ein All-in-one-Solarsystem. Diese Neuheit auf dem Solarmarkt verbindet Ästhetik und Technik miteinander. Gezeigt wurde, wie man diese «Solarblume» in einfachen Schritten aufstellen und anschliessen kann. Das System ist so ausgerichtet, dass es automatisch dem Sonnenverlauf folgt. Der Stromertrag aus dem Sonnenlicht liegt je nach Region bei 3'400 bis 6'200 kWh und deckt damit den Strombedarf eines durchschnittlichen Haushalts ab.

1. Fachtagung «Bauen und Gesellschaft»
SIA St.Gallen-Appenzell, in Kooperation mit den Olma Messen St.Gallen, führte an der Immo Messe Schweiz erstmals die neue Fachtagung «Bauen und Gesellschaft» durch. 131 Teilnehmer aus den Bereichen Architektur, Planung, Ingenieurwesen und Umwelt machten sich am Freitag, 20. März 2015 ein Bild, wie die Technik im Gebäude den Menschen beeinflusst und welche Ansprüche und Bedürfnisse die Generation Y an die Technik der Zukunft stellt. Sechs Referate und eine Podiumsdiskussion lieferten spannende Inhalte und Diskussionen zum Thema «Wie viel Technik braucht der Mensch?».

Die beiden Veranstalter zeigten sich sehr zufrieden mit der erstmaligen Durchführung der Fachtagung und beabsichtigen, diese an der kommenden Immo Messe erneut durchführen. Für Thomas Lehmann, Präsident SIA St.Gallen-Appenzell, war die erste Durchführung der Fachtagung «Bauen und Gesellschaft» ein grosser Erfolg. «Wir haben uns sehr gefreut über die interessante und gut durchmischte Zusammensetzung der Teilnehmer, darunter Architekten, Planer, Ingenieure und Umweltspezialisten.» Am Beratungsstand an der Messe selber sei es das Anliegen gewesen, die Bevölkerung sowie am Bauen Interessierte die Werte des SIA, sprich das qualitative Gestalten des Lebensraumes, faires und hochwertiges Bauen und die Baukultur allgemein zu vermitteln.

Immobilien-Vision Ostschweiz: «De Schweiz im Stau»
Das Leitthema der gemeinsam mit der Messereröffnung durchgeführten Immobilien-Vision Ostschweiz lautete «Die Schweiz im Stau – Raumplanerische Herausforderungen an die Strassenverkehrsinfrastruktur». Dr. Rudolf Dieterle, ehemaliger Direktor des Bundesamts für Strassen ASTRA, erläuterte in seinem Referat die Problematik und die raumplanerischen Herausforderungen an die Strassenverkehrsinfrastruktur. 265 Gäste folgten der Einladung des Hauseigentümerverbands des Kantons St.Gallen, des SVIT Ostschweiz und der Olma Messen St.Gallen.

Aussteller ziehen positive Bilanz
Die 211 Aussteller äusserten sich anerkennend zur Stimmung und zum Verlauf der Messe. Auch der intensive Informationsaustausch mit dem Publikum sowie die konkreten Fragen und Anliegen der Messebesucher wurden sehr positiv beurteilt.

Zufrieden mit dem Messeverlauf war Susanne Mäder, Marketingleiterin bei der Relesta AG, Entwicklung, Realisation und Vermarktung von Wohnimmobilien. «Unsere Messeziele waren einerseits die Bekanntmachung der Marke «Relesta» und andererseits die Kundenpflege. Interessant für uns ist der Besuchermix während der drei Messetage.» Der Freitag habe sich als Networking-Tag herauskristallisiert. «Am Samstag und Sonntag sind es vorwiegend an Immobilien interessierte Messebesucher, die sich über unsere Projekte erkundigt haben.»

«Mit unserer Präsenz an der Immo Messe Schweiz möchten wir die Bekanntheit und die Vorteile des Chaletbaus (Strickbau), insbesondere in der Ostschweiz, steigern», so Andreas Walli, Geschäftsleitungsmitglied Ruwa Holzbau AG. «Uns ist aber bewusst, dass dies ein langfristiger Prozess ist.» Der Trend gehe allgemein in Richtung natürliche Baustoffe. «Die Gespräche an der Messe zeigten, wie wichtig es für die Kunden ist, dass die Wertschöpfung eines Holzhauses in der Region bleibt.»

«Die Immo Messe Schweiz hat unsere Ziele und Erwartungen sehr gut erfüllt. Wir durften sehr interessierte Besucher an unserem Stand begrüssen», betonte Martin Graber, Beratung und Verkauf bei Franz Hasler AG/ Hasler Solar AG. «Mit unserem Geschäftsmodell, alles aus einer Hand anzubieten, also von der Komplettsanierung eines Hauses bis zur fertigen Installation einer Solaranlage auf dem Dach, haben wir beim Publikum voll ins Schwarze getroffen. Die Kunden suchen vermehrt einen Ansprechpartner, der im Sinne eines Generalunternehmers eine komplette Lösung anbieten kann.»

Vortragsforum
Das öffentliche Vortragsforum mit insgesamt 24 verschiedenen Beiträgen zu den Themen Bauen/Renovieren, Energie/ Umwelt und Immobilien/ Finanzierung fand sehr grosses Interesse beim Messepublikum und wurde sehr gut besucht. Auch zu den Sonderschauen „Natürlich Bauen“ und „Einbruch und Sicherheit“ erfuhr man spannende Inhalte und nützliche Tipps.

Ausblick
Die nächste Immo Messe Schweiz findet vom 18. bis 20. März 2016 statt.

     

 
Weitere Informationen
 
Genossenschaft Olma Messen St.Gallen
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